Ein Sommerfest „Al Fresco“, 1999

Der Einladung konnte ich entnehmen, dass es schlicht Schwierigkeiten gab, einen Termin zu finden. Unsere Firma hatte richtig viel zu tun, wir überlegten, neue Produkte anzubieten, u.a. Verladearme für Flüssigkeitsverladung in der Industrie.

Und so schrieben wir also eine Einladung zum 1. Mai-Wochenende:

Und wir hatten großes Glück mit dem Wetter, unsere Getränkevorräte versenkten wir zur Kühlung im Wasserbecken an der Terrasse und ließen uns im Garten nieder. Niemand hatte Lust auf Spaziergänge oder Besichtigungen. Also machten wir uns schon Samstagnachmittag über die ein oder andere gerade fertig gewordene Speise fürs Abendbüffet her, natürlich nur zum Probieren, aber wenn 15 Leute mit Appetit probieren, bleibt nichts übrig. Auch die Bowle hat es nicht bis zur Abendfete geschafft. Das Motto lag in diesem Jahr natürlich auf der Hand:

„Al Fresco“

also Gerichte zum Essen im Freien, im Garten, bei Picknick, gut kalt zu essen, nicht zu empfindlich bei Transport. Und das passt doch gerade gut. Außerdem liebe ich Erdbeeren und habe gar nichts dagegen, sie vielfältig zu verwenden.

Wie immer hatten wir freitagsabend 15 Personen um den Tisch sitzen und es gab wahrscheinlich Fondue mit Brühe und Salat. Hannah war für die Nacht ausquartiert bei der Kinderfrau. Samstagabend waren sicher um die 30 Gäste angekündigt.

Verzeiht mir, dass ich wieder einfach die kopierten Rezepte unten einfüge. Die Notizen zeigen, wann die Zubereitung erfolgte und mit welchen Mengen das Rezept nachgekocht wurde. Nur zur Erinnerung, meistens begann ich schon am Sonntag vor dem Fest mit dem Kochen eines Gerichts, das entweder so lange aufbewahrt werden konnte/musste oder eingefroren werden konnte. Für alles, was bis Mittwoch gekocht werden sollte, kaufte ich am Samstag vorher morgens ein. Der restliche Einkauf, auch fürs Frühstück fand dann am Mittwoch statt. Getränke und Brot wurden bestellt und geliefert. Freitags habe ich anfangs allein, später mit unserer Haushaltshilfe von morgens bis zum frühen Nachmittag gekocht. Am Tag der Samstagabendfete standen wir dann um 18.00 zu acht in unserer Küche und haben die restlichen Zubereitungen erledigt.