Nun beschreibe ich also als erstes unser Fest in 2005.
Warum gerade dieses Jahr? Für uns war das vergangene Jahr 2004 nicht besonders bemerkenswert. Unsere Tochter Hannah machte es uns mit ihren 12 Jahren leicht, indem sie einfach übersehen hatte, dass es so etwas wie Pubertätsallüren gibt. Zum Jahreswechsel zu 2005 war die Tsunamikatastrophe in Indonesien das einzige Thema. Zuvor war George W. Bush amerikanischer Präsident geworden. Ein Islamist hatte in Holland den Filmemacher van Gogh erschossen. Und in Deutschland bescherten die Hartz 4 Reformen mit der Neuzählung der Arbeitslosen die unerwartet hohe Zahl von mehr als 5 Millionen. Wir waren der kranke Mann Europas und das sollte jetzt mit drastischen Mitteln verändert werden. Das spiegelt sich auch in Wolfgang’s Einladung wieder.

Für den Anfang habe ich dieses Fest gewählt, weil mir gerade jetzt das kulinarische Motto gefiel. In diesen Coronakrisenzeiten haben ja viele das Kochen (wieder) für sich entdeckt. und mit dem beginnenden Sommer sind kleine Köstlichkeiten doch genau das Richtige. Also geht es um Vorspeisen, Snacks für die Terrasse, sogar um etwas aufwendigere Zubereitungen für besondere Speisen. Derartige Gerichte gibt es in vielen Landesküchen, ich habe mich auf Rezepte aus dem Mittelmeerraum konzentriert.

Wie immer habe ich Rezeptbücher gewälzt, alte Zeitschriften durchforstet, in meiner Erinnerung gekramt. Anleitungen, die ich gefunden hatte, habe ich nach eigenem Gusto verändert, wenn mir die Anweisungen zweifelhaft erschienen oder ich eine Zutat nicht mochte. Alle Speisen mussten entweder vorbereitet, fertig oder Samstagabend unter den beengten Verhältnissen in unserer privaten Küche von Haushalts- oder Hobbyköchen in maximal 80 min fertiggestellt werden können. Ich habe die Zutatenliste an meine Gästeanzahl angepasst( einschließlich der erwarteten Probierhappen in der Firma am Montag). Ich habe überlegt, was ich vorbereiten, sogar fertig kochen und bevorraten oder einfrieren kann, und was wann wo eingekauft werden müsste. Die Einkaufsliste habe ich nach Einkaufsquellen kategorisiert und den zunehmenden Anmeldungen angepasst. Schließlich habe ich die fertigen Rezepte kopiert, um sie am Samstag der Küchencrew zum Kochen zur Verfügung zu stellen.
Die Einladung haben wir auch dieses Mal rund 6 Wochen vor dem Fest verschickt, nach dem der Termin mit dem harten Kern unserer Gäste, die keinesfalls fehlen wollten, schon nach Weihnachten abgestimmt war. Auf die Einladungsvariante zum ganzen Wochenende von Freitag bis Montag hatten sich 19 Gäste angemeldet, für die Samstagabendfete noch einmal 22 Personen zusätzlich. Das Büffet musste also für rund 45 Gäste reichen.
Ich beschreibe Euch als nächstes, was genau zu tun ist. Den Zeitaufwand für jedes Gericht nenne ich nicht, der hängt doch sehr von der eigenen Fingerfertigkeit beim Vorbereiten ab. Die Mengen sind in der Regel um einiges größer, als für die üblichen 4 Personenrezepte. Ich bin eine geübte Köchin und kann mit den Messern einigermaßen schnell umgehen. An Küchenmaschinen benütze ich lediglich einen normalen Herd, allerdings mit 5 Platten, 4 verschieden großen runden und einer länglichen für Kasserolen , einen Backofen mit Umluft, einen Handmixer, und eine Küchenmaschine zum Schnetzeln und hacken (Pesto) und einen Pürierstab. Ich habe allerdings einen Doppelkühlschrank in der Küche für den Frühstücksbedarf am gesamten Wochenende, einen weiteren Kühlschrank (eigentlich für Wein) im Keller, und dort auch einen Gefrierschrank, den ich allenfalls für dieses Fest in Betrieb nehme. In diesem Jahr brauche ich ihn nicht.
Ich spare mir jegliche Dekoration, Dekobemühungen bei so vielen Hausgästen sind doch eher wenig haltbar. Ich habe einen Esstisch, den ich z.B. für die Freitagabende komplett ausziehe und dann für maximal 15 Personen eindecken kann. Fürs Büffet wird der Tisch weniger groß an eine Wand gerückt. Ich habe große Tischdecken und genug Geschirr, Besteck und Gläser für 45 Personen. Ich sorge für ausreichend Servietten, eventuell mehr als genug Aschenbecher und einen Mülleimer für große Mengen Restmüll. Teppiche und allzu empfindliche Einrichtungsgegenstände werden weggeräumt.
Bei den Getränken bedenke ich die Vorlieben meiner Gäste. Ich habe z.B. sowohl Wein als auch Biertrinker. Alle lieben trockenen Sekt. Ein brauner Schnaps (Cognac) und ein weißer (Obstbrand), maximal 3 Flaschen insgesamt, stehen bereit, mehr nicht. Schließlich wollen wir 3 Tage durchhalten und durch Alkohol allzu geschädigte verpassen zu viel. Für ein Fest habe ich z.B. beschafft (bestellt):
18 Flaschen Sekt, trocken
18 Flaschen Weißwein
12 Flaschen Rotwein
3 Flaschen Schnaps
8 mal 24 0,5 l Flaschen Pils
1 mal 24 0,5 l Flaschen alkoholfreies Bier
3 mal 12 Flaschen Wasser mit Kohlensäure
3 mal 12 Flaschen Wasser ohne Kohlensäure
12 Flaschen O-Saft (auch fürs Frühstück)
Das Bier habe ich in Kommission bestellt, d.h. überschüssige Mengen konnte ich zurückgeben. In späteren Jahren ist der Anteil des alkoholfreien Biers zu Lasten des Biers mit Alkohol gestiegen. Übrige Mengen Wein und Wasser haben wir einfach später verbraucht. Der Wein sollte eine gute Qualität haben, trocken sein, darf aber nicht zu herausragend schmecken, sonst kann man ihn nicht zu jeder Speise und nicht einen ganzen Abend lang trinken. Unter diesen Voraussetzungen hat uns obige Menge für das ganze Wochenende gereicht. Will man nur den Samstagabend bestreiten kann es etwa ein Drittel weniger sein. Im zeitigen Frühjahr hatten wir den großen Vorteil, die Getränke draußen im Freien lagern und kühlen zu können.
Alle Vorbereitungen habe ich während meiner üblichen Vollzeitarbeit allein erledigt, nur am Freitag , dem Tag, an dem die Hausgäste eintrafen habe ich freigenommen und mit unserer Haushälterin zusammen bis 14.00 Uhr gekocht. An diesem Tag war ja auch das Abendessen vorzubereiten. Es gab für alle maximal 15 Personen ein sogenanntes gesetztes Essen, dazu würde später die lange Tafel aufgebaut. Meine Helferin hat dann die Küche sauber gemacht und ich konnte noch ein bis 2 Stündchen entspannen.
Auf diese Weise habe ich etwa 4 Wochen vor dem Fest das Motto und die Menüfolge geplant, die Einkaufslisten geschrieben, Lebensmittel und Getränke bestellt. Gemüse und Obst vom Markt wurden 3 Tage vor dem Fest geliefert. Haltbare Lebensmittel im Supermarkt , Bier und Wasser beim Getränkehändler mindestens eine Woche vorher eingekauft bzw. bestellt und geliefert. Das galt natürlich auch für die Zutaten der Gerichte, die frühzeitig zubereitet werden konnten. In unserer Weinhandlung probierten und kauften wir geeigneten Wein. Die letzten Einkäufe fürs Frühstück gab es zwei Tage vor dem Fest abends, Brot wurde bestellt, mein Mann holte es dann, wenn er die Gäste am Bahnhof abholte.
Es versteht sich, dass wir bei allen Lebensmitteln und Getränken auf eine gute Qualität achten. Es musste nicht immer Bioware sein, vor allem nicht, wenn die Biogemüse schon welk aussahen, während der Marktstand nebenan frische Ware anbot. Wichtig ist das Fleisch, aber unser Dorfmetzger war immerhin Kreisinnungsmeister, und sehr angetan, wenn ich so ungewöhnliche Dinge wie 4 Wochen abgehangenes Rindfleisch mit Fettschicht bestellte. Convenienceprodukte zu verwenden, muss man abwägen. Wenn die Hühnerbrühe nicht der Hauptbestandteil des Gerichtes ist, habe ich durchaus schon einmal Brühe aus dem Glas oder sogar gekörnte Brühe genommen Ich habe auch fertigen besten Zitronendirektsaft verwendet. Wenn allerdings in der Nachspeise Orangen dominieren, darf es kein industriell hergestellter Orangensaft sein, der schmeckt einfach anders als frisch gepresster.
Viele Rezepte sind sehr einfach, und für mich, die ich die allermeisten -Zubereitungsarten aus Erfahrung kenne, leicht und ohne dauerndes Nachlesen anzuwenden. Grundsätzlich habe ich alle überflüssigen Zutaten oder Arbeitsschritte weggelassen. Es versteht sich von selbst, dass alle frischen Lebensmittel vor der Verwendung gewaschen und in der Regel wieder getrocknet, oder geschält und geputzt werden. Meistens muss ich meine Gerichte nicht probieren, aber verwende anfangs ruhig etwas weniger Gewürze und Salz und gib nach dem Probieren mehr dazu.
Bedenke beim Nachkochen einzelner Gerichte für den kleinen Familienkreis und den dafür genannten Mengenangaben auch, dass due in der Regel nur eine Vorspeise, einen Hauptgang und einen Nachtisch auswählst.
Rezepte
Kaltes und warmes Buffett für 45 Personen
Motto: Antipasti, Tapas, Mezze und Co.
Vorbereitung: mehrere Tage vor dem Fest, abends allein, einen Tag vor dem Fest 6 Stunden mit einem Helfer und 1,5 Stunden unmittelbar vor Beginn mit 5-6 Mitköchen
Speisenplan: 14 Gerichte
4 bis eine Woche vor dem Fest
Getränke beschaffen
Asiatische Pickles, kalt, vegan
Zwei Tage vor dem Fest
Mousse au Chocolat,kalt
Orangen-Sülzchen, kalt
Gemüse in Olivenöl, vegan
Einen Tag vor dem Fest Marinierte Paprikascholle, Fisch, kalt
Fischterrine mit Krabben, Fisch, kalt
Bohnencreme mit Pesto, vegan
Rosmarin-Zwiebelsuppe, vegan
Speckröllchen
Hühnerbrust mit Sherry
Gemüse putzen für den Samstag
Eineinhalb Stunden vor dem Fest
Geschmorter Chicoree,vegan, heiß
Champignons mit Schinken, warm
Radicchio mit Roquefort-Dip, kalt
Käsequiche, warm
Hühnerbrust und Suppe erhitzen
Kalte Speisen und Brotkorb anrichten
Zu jedem Rezept schreibe ich dazu, welcher Anteil für ein übliches 4 Personengericht ausreicht
Asiatische Pickles
Für 4 Portionen reicht die Hälfte einer Sorte Pickles
Kurkuma-Gurken für 4 Gläser je ca. 0,5 l Inhalt
1200 g Salatgurke
0,75 l Apfelessig
80 g Zucker
4 Tl gemahlener Kurkuma
1 Eßl. Meersalz
einige Zweige Petersilie
Gurken schälen, längs halbieren, Kerne auslösen und wegwerfen, Gurke in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden
Essig mit 200 ml Wasser, Salz, Zucker und Kurkuma erhitzen, Gurken einmal aufkochen, 24 Std. ziehen lassen
Petersilie waschen und grob hacken, Gurken aus dem Sud heben und mit Petersilie in Gläser füllen
Sud noch einmal aufkochen und über die Gurken gießen, Gläser verschließen und eher kühl mind. Eine Woche aufheben,
haltbar etwa 4 Wochen
zum Servieren mit den anderen Pickles aus den Gläsern auf Teller oder Schalen anrichten
Asiatischer Rettich
2 weiße Rettich
1 Stück Ingwer,4 cm lang
1 Zimtstange
2 Tl schwarze Pfefferkörner
4 Sternanis
1 l heller Reisessig
4 Eßl. Zucker
1 Eßl. Salz
Rettiche schälen und in Pommes Frites große Stifte schneiden, etwa 4 cm lang, mit Salz bestreuen und 2 Stunden Saft ziehen lassen
Gewürze mit Zucker, Reisessig und 1 l Wasser aufkochen, Rettich darin noch einmal aufkochen, sofort heiß in Einmachgläser füllen. Mind. 1 Woche ziehen lassen
Haltbar mind. 4 Wochen
Scharfe Möhren 1 kg Möhren
750 ml –Weißweinessig
2 Eßl. Salz
160g Zucker
4 getrocknete Chilis
2 Stängel Minze
Möhren schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden,
Essig mit 200 ml Wasser, Zucker und den Gewürzen aufkochen und abkühlen lassen
Möhren mit Minze in den Sud geben und 1 Tag ziehen lassen, alles noch einmal für 2 min. kochen und heiß in Gläser füllen
Mind. 1 Woche ziehen lassen,
Haltbar mind. 4 Wochen
Mousse au Chocolat
Für 4 Portionen reicht ein Drittel
300 g Bitterschokolade
3 Eßl. Kakao
3 Tl. Kaffeepulver
9 Eier
3 Päckchen Vanillezucker
375 ml Sahne
90 g Zucker
Schokolade im Wasserbad schmelzen, Kakao und Kaffee unterrühren
Eigelb und Vanillezucker schaumig rühren, die Eicreme unter die noch warme Schokolade heben
Sahne und Eiweiß mit dem Zucker schlagen und ebenfalls vorsichtig nacheinander unter die Schokolade heben. Mind. Über Nacht gut kühlen.
Orangen Sülzchen
Für 4 Portionen reicht die Hälfte
14 Blatt weiße Gelatine
9 Orangen
3 Eßl Orangenlikör
150 g Marzinpanrohmasse
225 g süßer Honig (Klee)
450 g Joghurt 3,5 % Fett
375 g Sahne
30 g gehackte Pistazien
Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Orangen filetieren und den Rest auspressen
Marzipan kleinschneiden und mit Saft und Likör verrühren, Honig dazu und mit dem Mixer cremig schlagen, Joghurt unterheben
Gelatine mit wenig Wasser bei schwacher Hitze auflösen, mit einigen Löffeln Joghurtmischung abkühlen, dann Gelatine in die Joghurtmischung rühren und kalt stellen
Sahne steif schlagen, wenn der Joghurt an den Rändern beginnt zu gelieren, die Sahne unterheben, zwei Drittel der Orangenfilets halbieren und unter die Masse heben, in eine Schüssel füllen und mind. 6 Stunden kalt stellen
Sülze mit den restlichen Orangenfilets und Pistazien garnieren
Gemüse in Olivenöl
Für 4 Portionen reicht 1 Drittel als Vorspeise
Sherryzwiebeln 800 g kleine Zwiebeln
4 Eßl Olivenöl
200 ml trockener Sherry
100 ml Weißweinessig
2 getrocknete Chilischoten, Salz, 2 Tl. Zucker
Zwiebeln schälen, in Öl anbraten, Sherry, Essig und 250 ml Wasser dazu, Chili zerkrümeln, mit Salz und Zucker 15 min. köcheln, im Sud abkühlen lassen
Zucchini 800 g Zucchini
10 Eßl. Olivenöl
20 Stängel Thymian
1 unbehandelte Zitrone
4 Knoblauchzehen. Salz, Pfeffer
Backofen auf 220 Grad vorheizen, Backblech mit 2 Eßl. Öl bestreichen, Zucchini längst in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden, salzen Pfeffern und mit den abgestreiften Thymianblättchen bestreuen, Zucchini auf dem Blech 10 min. backen, dabei einmal umdrehen
Zitrone heiß waschen, Schale abreiben, Saft auspressen, Knoblauch fein hacken, Zitrone mit dem Knoblauch und dem Backsud mischen, mit dem restlichen Öl in einer Schüssel mind. 4 Stunden marinieren.
Paprika 2 große rote, 2 gelbe Paprika
4 frische rote Chilischoten
2 Eßl- Zitronensaft
4 Eßl. Olivenöl. ! kleines Bund Petersilie, Salz
Im noch heißen Ofen Chili und Paprika backen bis sich die Haut löst (etwa 25 min.), Haut abziehen Paprika in Streifen, Chili in feine Scheiben schneiden, Petersilie grob hacken, alles mit Zitronensaft , Salz und Öl mischen, mind. 4 Stunden ziehen lassen
Marinierte Paprikascholle
Für 4 Portionen reichen 2/3 der Menge
750 g Schollenfilets
1,5 Zitrone
Salz, Pfeffer
375 g Lauch
900 g gelbe und grüne Paprika
75 ml Obstessig
450 ml Apfelsaft
2 Tl. Rohrzucker
2 Lorbeerblätter
1,5 Tl. Senfkörner
1,5 Tl Schwarze Pfefferkörner
Gewaschene Schollenfilets halbieren und mit Zitrone, Salz und Pfeffer marinieren, in einer flachen Form kaltstellen
Gemüse putzen, Lauch in dünne Scheiben, Paprika in breite Streifen schneiden
Essig, Apfelsaft, Gewürze und etwas Salz aufkochen, darin Gemüse bei mittlerer Hitze 7 min. kochen
Gemüse und Sud über die Schollenfilets gießen, Lorbeer entfernen, mind. 6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, 2 Stunden vor dem Servieren herausnehmen.
Fischterrine mit Krabben
Schon 2/3 der Menge reichen für 8 Portionen
900 g Räucherforellenfilets
1,5 Eßl. Zitronensaft
1,5 Eßl. Grappa
Salz, Pfeffer
300 ml Sahne
300g gepuhlte Nordseekrabben
Butter für die Form
1/2 Bund Dill
Kaltes zerkleinertes Fischfilet, Zitronensaft, Gewürze in der Küchenmaschine pürieren, Sahne nach und nach dazugeben, nachwürzen, Krabben untermischen.
Backofen mit dem tiefen Auffangblech auf 150 Grad vorheizen, Wasser im Backblech miterhitzen (2/3 der Blechhöhe).
Eine schlanke Terrinenform mit 1,5 l Inhalt buttern, Dill auf den Boden legen, Fischmasse einfüllen, mit Alufolie schließen, 50 min im Wasserbad im Backofen garen.
1- 2 Tage kühlen, stürzen, (Flüssigkeit weggießen), in Scheiben schneiden
Bohnencreme
Die Hälfte reicht für 4 Portionen als Aufstrich zu geröstetem Brot
2 Dosen gare weiße Bohnen (Abtropfgewicht je 240 g)
4 Knoblauchzehen
10 getrocknete Tomaten in Öl
1/2 Bund Ruccola
2 Eßl. Kapern
4 Eßl. Olivenöl, Salz Pfeffer
Abgetropfte Bohnen in der Küchenmaschine pürieren, Knoblauch dazupressen, abgetropfte Tomaten und Kapern klein hacken, Rucola (ohne dicke Stiele) feinschneiden, alles mit Olivenöl mischen, würzen
Hühnerbrust mit Sherry
Ein Drittel reicht für 4 Portionen
1200 g Hühnerbrustfilet
5 Knoblauchzehen
300 ml Sherry,
300ml Hühnerbrühe
300g Olivenmit Paprika gefüllt
1 Eßl. Mehl
Olivenöl, schwarzer Pfeffer, Salz
8 Stängel Thymian
Hühnerbrust in Würfel mit 2 cm Kantenlänge schneiden, bemehlen, in Olivenöl goldgelb anbraten, aus der Kasserolle nehmen, mit Salz, Pfeffer und Thymianblättchen bestreuen
In der Kasserolle zerstoßenen Knoblauchanbraten, Weißwein und Hühnerbrühe dazu und auf die Hälfte einkochen. Hühnerwürfel dazu und nochmals 5 min Kochen, Oliven in Scheiben schneiden und dazugeben.
Am Festtag zum Servieren (heiß) 3 min. kochen.
Speckröllchen
Die Hälfte reicht als Snack für 4 Personen
2 getrocknete Chilischoten
4 Wachholderbeeren
4 Eßl. Zitronensaft
300 g getrocknete Aprikosen
3 Pakete Bacon
Chili und Wacholder im Mörser zerreiben, mit 250 ml heißem Wasser Und Zitronensaft übergießen, Aprikosen darin 2 Stunden einweichen
Baconscheiben halbieren, je eine Aprikose darin einwickeln, pfeffern, in einer Pfanne mit wenig fett rundherum braten
Kalt, lauwarm oder heiß servieren
Rosmarin-Zwiebel-Suppe
In Drittel reicht für 4 Portionen 6 Stängel Rosmarin
1500 g Zwiebeln
6 Knoblauchzehen
6 Eßl. Olivenöl
3 l. Gemüsebrühe
1,5 unbehandelte Zitrone
6 Eßl. schwarze Oliven ohne Stein
3 Eßl. Creme Fraiche für Nichtveganer
Salz und schwarzer Pfeffer
Gewaschene Rosmarinnadeln hacken, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, in Öl unter Rühren 10 min. braten, Brühe dazu, 10 min. köcheln, Zitronenschale abreiben, Oliven in Scheiben schneiden, kurz vor dem Servieren zu der aufgekochten Suppe geben und nachwürzen, nach Belieben Creme Fraiche dazu.
Geschmorter Chicoree
Ein Drittel reicht für 4 Portionen 900 g Chicoree
120 g Butter
3 Prisen Zucker, Salz und schwarzer Pfeffer
450 ml Kalbsfond, 3 Eßl. Kalbsglace Oder insgesamt 500ml Kalbsfond
3 Eßl. Julienne von unbehandelter Zitronenschale
3 Eßl. Zitronensaft
3Eßl. Thymianblättchen
150g luftgetrocknete Salami, dünn geschnitten
Chicoree halbieren, bitteren Kern herausschneiden, in einer Pfanne in zerlassener Butter 5 min. mit Salz, Pfeffer und Zucker schmoren
Kalbsfond auf ca. 300 ml. reduzieren, mit Zitrone und Thymian 3 min. köcheln, Chicoree mit der Sauce übergießen, sofort heiß servieren, Salami dazu servieren
Champignons mit Schinken
Die Hälfte reicht für 4 Portionen 700 g Champignons
200 g luftgetrockneter Schinken
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
4 Tomaten
Olivenöl
Salz,
6 Stängel glatte Petersilie
Chili
Champignons blättrig schneiden, feingewürfelte Zwiebel und Knoblauch in Öl anbraten, gehackte Petersilie und gebrühte und geschälte Tomate in Würfeln dazu, Schinken in Stücke schneiden und mit etwas Chili hinzufügen, zuletzt die Champignons einige min. mitschmoren, eventuell nachsalzen, noch warm servieren
Roquefort-Quark-Dip mit Radicchio
Die Hälfte reicht für 4 Portionen 1 kleinen länglichen Radicchio
200 g Roquefort
300 g Quark
4 Eßl. Sahne
5 Eßl. Salatmayonnaise
Salz, schwarzer Pfeffer
2 Eßl. Kürbiskerne
Roquefort zerkrümeln, mit Quark, Sahne und Mayonnaise mischen, vorsichtig würzen
Auf den Radiccioblättern anrichten, mit Kürbiskernen bestreuen
Käsequiche
Das ist ein Rezept für ein Backblech, es reicht zum Sattwerden (mit Salat) für 6 Personen
200 g Butter, 400 g Mehl, 4 Eßl. Joghurt, Salz
oder ca. 700 g fertigen Mürbeteig
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
500 g geriebenen Hartkäse
4 Eier
400 g saure Sahne
Cayennepfeffer
15 Cocktailtomaten
Aus Mehl, Butter, Salz, Joghurt und eventuell etwas Wasser einen Mürbeteig herstellen, 1 Stunde kühlen, oder fertigen Teig verwenden.
Eigelb,Käse, Sahne, gehackte Zwiebeln und Knoblauch mischen, mit Salz und Cayenne würzen, Eiweiß steif schlagen und locker unterheben
Ofen auf 160 Grad vorheizen, Teig auf dem Backblech auslegen, fetten nicht nötig, Rand etwas hochziehen, Käsemasse darauf verstreichen, Tomaten halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf der Käsemasse gleichmäßig verteilen, 45 min. backen
Abgekühlt oder lauwarm in Stücken servieren
