American Multikulti

Nun scheint es doch gelaufen zu sein und wir werden den in Europa so ungeliebten amerikanischen Präsidenten los. Das erinnert mich daran, dass wir natürlich auch ein Fest veranstaltet haben, bei dem auf dem Buffet Speisen aus Amerika aufgetischt wurden.

Obwohl wir mehrmals in den USA gereist waren und selbst beruflich dort viel zu tun hatten, ist es nicht verwunderlich, dass ich zuvor für unsere Feste kein amerikanisches Motto in Betracht gezogen habe. Auf Anhieb fallen wohl niemandem typisch amerikanische Gerichte ein, außer Fastfood Burger, New York Cheesecake und Truthahn, den wir alle aus Filmen kennen, den aber wohl kaum ein Europäer je gegessen hat (schließlich ist das ein Essen für Treffen von Großfamilien). Dabei hatten wir doch oft in den USA sehr gut, wenn auch teuer, gegessen. Was war das bloß? Genau, es gab ausgezeichnete Steaks, aber auch asiatisches und mexikanisches Essen, viel Salat, sehr Süßes und alle möglichen Mischungen, heute modisch fusion kitchen genannt. Und ganz Traditionelles aus der Küche der ursprünglichen italienischen oder irischen Einwanderer hat sich bewährt. Exotische Früchte gehörten oft dazu. In Los Angeles findet man in jedem Garten einen Avocadobaum und auf den Hawaii Inseln fuhren wir kilometerweit durch Ananasfelder. Ich war gespannt, wie diese Mischung bei meinen Gästen ankommen würde.

Und so plante ich 2012 ein Buffet unter dem Titel „American Multikulti“, ein Schlagwort für eine augenfällige Befindlichkeit, die die Amerikaner heute erst wieder als eine ihrer herausragenden Tugenden erkennen müssen.

Auch Wolfgangs Einladung kommentierte ein gerade aktuelle Thema, nämlich den Einfluss von Lobbyisten auf unsere Politik.

Für den Freitagabend hatten 13 Freunde zugesagt, bei uns zu übernachten, für Samstag ca. 35. Angesichts unseres Planes, über kurz oder lang aus Lollar weg und nach Berlin zu ziehen, wollten noch einige Leute mehr am Fest teilnehmen. Am den Freitagabend hatte ich vor, Cesar Salad, Irish Stew und New York Cheese Cake zu servieren.

Für gut 50 Personen das Fest auszurichten, ohne das zu viele Reste bleiben (den Nachgesang in unserem Unternehmen gab es ja nicht mehr), resultierte in noch ausgefeiltere Planung. außerdem hatte ich ja nach dem Verkauf unseres Unternehmens Zeit.

Die Arbeitsliste sah also so aus:

Samstag, eine Woche vor dem Fest – Zutaten für Salsa einkaufen

Montag – Salsa zubereiten

Dienstag – Getränke bestellen,

7 Kisten Licher Pilsener, 0,33l,

3 Kisten Weizenbier alkoholfrei, 1 kiste Colabier,

1 Kiste Radler,

2 Kisten Licher Pilsener alkoholfrei,

1 Kiste Selters,

6 Flaschen O-Saft,

2 Kisten Wasser natur

Kürbissuppe kochen

im Supermarkt einkaufen

Mittwoch im Feinkostladen und beim Metzger einkaufen

Kochen: Käsebällchen, Thymianbutter, Chili

Donnerstag

Tostadasalat, Irish Stew, kochen

Cheesecake backen

Freitag Vorbereiten Kohlsalat

California Rolls#Spargel

Hähnchensalat

Cesarsalat

Himbeertarte

Okraschoten

Samstag

Avocado Salat

Garnelen

Grapefruit Salat

Steak,

Anrichten

Das war dann das komplette Menü:

Bevor ich nun aber in die Rezepte einsteige, möchte ich doch erklären, wie das mit perfekten Steaks für eine so große Gruppe mitten im Winter, also ohne Grill, funktionieren kann. Außerdem bin ich gar kein Freund vom Grill und erkläre Euch gern unsere liebste Art, supertolles Fleisch zu genießen, zubereitet ohne Stress auch nach einem Arbeitstag. Dann würden wir dazu nur ein paar aufgeschnittene Tomaten und Kartoffelgratin essen.

Das wichtigste ist natürlich das Fleisch. Es muss nicht Koberind oder die deutsche Variante Wagu sein. Aber der Metzger eures Vertrauens sollte gut abgehangenes Rindfleisch am Stück haben. Das kann ruhig eingeschweißt sein. Ich nehme am liebsten Charolais- Entrecote oder Ribeye von z.B. irischen Rindern. Wichtig ist, das es von Fleischrindern kommt und nicht von Milchvieh. Unterhaltet euch darüber einmal mit eurem Metzger.

Von dem Stück Fleisch, das gut marmoriert mit Fett sein sollte, lasse ich mir ca. 7-8 cm dicke Stücke abschneiden, keinesfalls dünner. So ein Stück wiegt dann 700-800 g und reicht gut für 3 Personen zum Abendessen. Zum Anlass unseres Festes mit knapp 40 Gästen, von denen manche vielleicht kein knapp gegartes rotes Fleisch essen, und als Bestandteil einer langen Speisefolge reichen 4 dieser Stücke, also etwas über 3 Kg. Das rohe Fleisch hält sich einige Tage im Kühlschrank, wenn es luftdicht in Folie eingezogen ist auch eine Woche ohne Qualitätsverlust.

Gern nehme ich das Fleisch eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank, wasche und trockne es und lasse es Zimmertemperatur annehmen. Ca. 45 min vor dem Servieren, heize ich den Backofen auf ca. 120 Grad Umluft vor. Ich brate die trockenen ungesalzenen Fleischstücke sehr heiß in einer Pfanne ohne Kunststoffgriffe von beiden Seiten in Pflanzenöl oder Butterschmalz auf dem Herd an und stelle es dann in der Pfanne in den Backofen. Wenn die Pfanne nicht groß genug für alle Fleischstücke ist, muss man umladen und gibt das nach und nach angebratene Fleisch in eine flache Kasserole. Das Bratfett schüttet man zum Schluss darüber. Im Backofen kann es dann 35 min oder auch etwas länger garen. 5 oder 15 min mehr macht bei der Temperatur von 120 Grad keinen so großen Unterschied. Ich lasse das Fleisch im ausgeschalteten geöffneten Backofen kurz ruhen, im Alltag z.B. während ich die Beilagen auf den Tellern anrichte. Das Fleisch wird von einer Schmalseite aus etwas schräg in dünne Scheiben geschnitten und im noch heißen Bratfett serviert. Gesalzen wird das Fleisch vor dem Essen nach Geschmack mit Fleur de Sel.

Bei einem Fest wird übrigens nur das Büffet mit kalten Speisen angerichtet, alle heißen Gerichte werden bei uns auf bereitgestelltem Geschirr mit Besteck direkt in der Küche verteilt. Oft genug wird so ein Teller oder eine Suppenschale von Hand zu Hand bis zum weitest entfernten hungrigen Partygast weitergereicht, entweder bis alle, die mögen etwas haben, oder das Gericht aufgegessen ist. Hüter des Backofens ist bei unsere Festen oft unser Freund Hasso, der darüber wacht, dass niemand versehentlich die Temperatur verstellt. Hasso hatte dieses Mal auch das Fleisch angebraten und in den Ofen geschoben, während die anderen Männer die Küche aufräumten und wir Ladies uns um halb acht ins Badezimmer verzogen und aufhübschten. So war das Fleisch ca. halb 9 perfekt.

Und hier folgen nun die übrigen Rezepte:

Tostada mit Mais und Bohnen

1 Packung kleine Tostadas

1 Zwiebel

150g Gemüsemais

4 Tomaten

250g Kidneybohnen aus der dose

1 kleiner Bund Petersilie

½ kleiner Eisbergsalat

3 El Olivenöl

100 g gekochter Vollkornreis

1 Tl mildes Chilipulver

1 Tl getr. Oregano

¼ Tl Salz

100g Salsa

100g Schnittkäse

In einer Pfanne im Olivenöl die gewürfelte Zwiebel und eine gewürfelte Tomate, abgetropfte Bohnen und Mais, sowie den Reis 5 Minuten braten, mit Chili, Salz und Oregano würzen,  lauwarm abkühlen lassen. Salat in Streifen, Petersilie gehackt, Tomaten gewürfelt, Käse in Stifte geschnitten kurz vor dem Servieren mit dem gebratenen Gemüse und Tomaten-Salsa mischen und Tostadas füllen. Die Menge reicht für 4 Personen als kleine Hauptmahlzeit.

Tomatensalsa

150g gehäutete entkernte Tomaten

2 gewürfelte Frühlingszwiebeln

1 kleine gewürfelte Chilischote

100g gewürfelte milde Pimientos

2 zerdückte noblauchzehen

2 El Essig,

4 El Olivenöl

Salz, Pfeffer

Alles mischen, den Rest aufbewahren oder zum Fleisch servieren

Okraschoten

1 kg Okraschoten

8 Orangen

100 g geriebener Ingwer

3 El weiche Butter

200 g Cashewkerne,

Salz

Muskatnuss

An den Schoten die Stiele etwas kürzen, Schoten in kochendem Salz-Wasser blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.

Orangen schälen und filetieren, die weiße Haut muss weg, Saft auffangen. Eine Auflaufform buttern, Orangenfilets, Ingwer und Okra einschichten, mit Salz und Muskat würzen, O-Saft, Kerne und Butterflöckchen darüber. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft 18 min garen. Warm servieren. Die Hälfte reicht als Gemüse oder Zwischengericht für 4 Personen. Okras und Orangen können am Vortag vorbereitet werden und zum Fest in den Ofen.

Hähnchensalat mit Sesam

200g Hähnchenbrustfilet

150g Champignons

500g Fenchel

150g Salatgurke

100g Möhren

4 Stängel Minze

3 El geröstete Erdnüsse

Dressing

2 Frühlingszwiebeln

1 Peperoni

100 ml milder Reisessig

1 Tl Senf

6 El Rapsöl

4 El Sesamöl

2-3 El Sojasauce

Salz, Pfeffer Zucker

Zwiebel und Peperoni fein würfeln, Dressing im Shaker mixen. Hähnchen mit Pilzscheiben in einer Auflaufform mit etwas Dressing bei 180 Grad im Ofen(vorgeheizt) 20 min braten. Fenchel in feine Scheiben, Gurke in kleine Würfel schneiden, Möhre raspeln, Minze hacken. Abgekühlte Hähnchen in deine Scheiben schneiden. Alles auf einem Teller anrichten, mit Dressing beträufeln, nachwürzen, mit Erdnüssen bestreuen.

Das Rezept reicht mit Brot auch für 4 Personen zum Abendessen.

Grapefruit-Dattelsalat

8 Grapefruit

20 weiche Datteln

250g Ziegenfrischkäse (etwa so fest wie Schafskäse, ersatzweise Schafskäse)

2 Eßl Apfelessig

2 Tl Honig

4 El Nussöl

etwas Salz, etwas Muskatnuss

Grapefruit filetieren, die Schale muss ganz weg sein

Datteln entkernen und fein würfeln, Käse nicht zu fein zerbröseln, aus dem Rest eine Marinade rühren, mischen. Ein Viertel reicht für einen normalen Nachtisch für 4 Personen.

Käsebällchen

300 g geraspelter Gouda

50g Butter

150g Frischkäse

50 g geriebener Parmesan

120g gehackte Haselnüsse

Haselnüsse rösten, den Rest mischen und kleine Bällchen formen, in den Nüssen wälzen. Mit Crackern als Snack zum Bier geeignet.

Mangosalsa und Paprikasalsa

2 reife Mango

2 grüne Paprika

4 mittlere Zwiebeln

2 milde grüne Chilis (Pimientos)

2 milde rote Chilischoten

1 großes Glas geschälte Tomaten

Salz

½ Tl Zucker

2 Tl Senfmehl

2 El Weißweinessig

Mango und 2 Zwiebeln schälen, mit der Hälfte der Tomaten und rotem Chili würfeln, mit der Hälfte der Essiggewürzflüssigkeit mischen

Ebenso mit den gewürfelten Paprika und dem grünen Chili verfahren, gern einige Stunden ziehen lassen. Für ein 4 Personenabendessen, als Sauce zum Steak reicht die Hälfte einer Sorte.

California Rolls

250g Sushi-Reis

6 El Reisessig

1 EL Zucker

1 gestr. Tl Salz

1 Salatgurke, in Streifen geschnitten

2 reife Avocados

Saft von ½ Zitrone

150g Surimi oder Krebsfleisch

5 getrocknete Noriblätter

5 El geröstete Sesamsamen

Wasabi

Sojasauce

eingelegter Ingwer

Man braucht eine Bambus-Sushimatte, um die Sushi fest zu rollen und etwas Übung. Ich mag Sushi nur dünn mit wenig Reis. Die Rollen haben dann einen Durchmesser von weniger als 3 cm.

Reis nach Anweisung kochen, Essig mit Salz und Zucker aufkochen, mischen, abkühlen.

Ein Stück Frischhaltefolie auslegen, ein Noriblatt darauf, dünn mit Reis bedecken, mit Frischhaltefolie bedecken, dann die Bambusmatte darauf. Alles auf die Bambusmatte umdrehen. Die Frischhaltefolie auf dem Noriblatt abziehen, am kurzen Rand einen Streifen Gurke und Krebsfleisch legen, mit Hilfe der Bambusmatte aufrollen, die Frischhaltefolie auf dem Reis dabei zurücklassen. Auf diese Weise liegt außen eine Schicht Reis. In Sesam wälzen, kühlen, vor dem Servieren mit Wasabi, Sojasauce und Ingwer in 1 cm breite Stücke schneiden.

Es lohnt sich wirklich nicht, Sushi in kleinerer Menge zuzubereiten, die Menge reicht als Vorspeise sicher für 6 Personen. Mit Sashimi, also Scheiben von bestem frischen rohen Fisch und einer geeigneten Suppe wird daraus ein tolles Abendessen mit Freunden.

Marinierter grüner Spargel

2 kg grüner Spargel

4 cm frischer Ingwer

4 Knoblauchzehen

2 El Butter

10 El helle Sojasauce

10 El Reisessig

2 El Ahornsirup oder Honig

6 El Sonnenblumenöl

grober schwarzer Pfeffer asus der Mühle

2 El geröstete Sesamsamen

Spargel nur im unteren Drittel schälen, in zwei cm lange Stücke schneiden, Ingwer reiben, Knoblauch pressen. Spargel, Knoblauch und Ingwer in Butter 7 min dünsten. Aus dem Rest eine Vinaigrette rühren, mischen, lauwarm essen. Als Beilage für 4 Personen reicht die Hälfte.

Irish Stew

10 Zwiebeln

5 El Sonnenblumenöl

5 kg Lammragout

5 Tl frischer Thymian, Salz, Pfeffer

24 Kartoffeln

Etwa 1/2 l Fleischbrühe

Worcestersauce

20 Karotten

125g Gerstengraupen

Für diese Menge braucht man einen großen Bräter, der auch in den Backofen passt

Zwiebeln schälen und Würfeln, Fleisch in Portionen hell anbraten, Zwiebeln dazu, ein Drittel der Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und dazutun. Mit Brühe ablöschen. Thymian und Gewürze und die übrigen geschälten, halbierten Kartoffeln dazu. Für ausreichend Flüssigkeit sorgen. Bei 160 Grad Umluft eine Stunde im Ofen garen. Karotten schälen und in Scheiben schneiden und nach einer Stunde mit der Gerste zum Eintopf geben, Flüssigkeit kontrollieren. Weitere 45 min garen. Es kommt nicht so auf eine Viertelstunde an. Vor dem Servieren eventuell entfetten. Man kann das Stew sehr gut über Nacht stehen lasse und vor dem Erwärmen das Fett abheben.

Diese Menge ist für ca. 15 Personen gedacht. Sie bekommen noch einen Cesarsalad davor und Cheesecake danach. Unsere Freunde essen gern und auch die Freundinnen picken nicht wie die Vögelchen Miniportionen. Also für 4 Erwachsene reicht ungefähr ein Viertel bis ein Drittel der Menge.

Cesarsalad

6 Romanasalatherzen

½ Eisbersalat

8 Toastbrotscheiben

1 El Essig

6 El Olivenöl

3 Knoblauchzehen

½ Zwiebel in feinen Streifen

12 Sardellenfilets in Öl oder Tunke

120g Parmesan, gehobelt

Salat in Streifen schneiden

Toastbrot würfeln in wenig Öl anrösten

Knoblauch pressen, Essig, Öl und Sauce zu einer Vinaigrette rühren, eventuell salzen, mit dem Salat mischen, anrichten, mit Brot, Sardellen und Parmesan garnieren. Eventuell warmes Ciabatta dazu. Ein Drittel reicht als Beilage für 4 Personen, z.B. mit 3 Salatherzen oder ½ Eisbergsalat.

Scharfer Kohlsalat mit Ananas

3 Chilischoten, nicht zu scharf

3 El Mayonnaise

2 El saure Sahne

1,5 El Senf

4 El Zitronensaft

1 knapper Tl Salz oder weniger

900 g Weißkohl

1 kleine Ananas

4 Frühlingszwiebeln

Ananas schälen, Strunk entfernen, in Stücke schneiden. Weißkohl in der Küchenmaschine hobeln. Frühlingszwiebeln vor dem Anrichten in Scheiben schneiden und oben auf streuen. Aus dem Rest eine Salatsauce rühren, mischen.

Die Hälfte reicht für 4 als Beilage.

Guacamole- Avocadosalat

Guacamole ist eigentlich kein Salat sondern eher ein Dip, der bestens zu Nachos oder Cracker passt. Ich esse gern Eierpfannkuchen mit Zucker. Wer das süße Zeug aber nicht mag, bekommt in die Eierkuchen Zwiebeln, Tomaten und Käse eingebacken und z.B. Guacamole dazu.

8 reife Avocados

4 Tomaten

wenig Chilipulver

1 kleine Zwiebel

1 Bund Petersilie

Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Tomaten abziehen und Zwiebeln schälen, beides fein würfeln. Avocado schälen und in Stücken mit der Gabel zerquetschen. Dazu müssen sie wirklich reif sein. Petersilie hacken, alles mischen und mit ein wenig Zitrone uns Gewürzen abschmecken.

Als Dip zu Nachos reicht meistens eine Avocado für zwei Personen. In Costa Rica war unser bevorzugtes Mittagessen übrigens ein großer Teller mit einem Haufen Maischips, darüber geraspelter Cheddarkäse, im Ofen überbacken. Rundherum lagen Tomaten und Gurkensalat und es gab eine große Schale Guacamole und eine mit Tomatensalsa dazu.

Chili Wontons

1000 g Rinderhackfleisch

2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

8 milde Chilischoten

4 El Öl

1600 g geschälte Tomaten im Glas,

200 ml Fleischbrühe 900 g Kidneybohnen (Dose)

Gemahlener Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer, Salz

etwa 30 Reispapierblätter

ein Bund Schnittlauch

Zwiebeln und Knoblauch schälen, mit Chili würfeln, Fleisch in Öl anbraten, mit Mehr bestäuben. Zwiebeln und Knoblauch dazu, ablöschen mit nur wenig Brühe, geschälte Tomaten in den Topf. Leicht würzen und 50 min schmoren. Kidneybohnen dazu und noch einmal 10 Min. schmoren. Zum Schluß soll nur wenig Flüssigkeit übrig sein. Abkühlen lassen.

Reispapierblätter in feuchten sauberen Tüchern einweichen, halbieren. Jeweils 1 Teelöffel Chili einwickeln, mit Schnittlauch zubinden.

Man kann sie kalt essen oder auch aufgewärmt in Brühe. Und natürlich schmeckt das Chili auch ohne Reispapier. Als warme Mahlzeit reicht die Hälfte de Chilis mit Brot, Reis oder Polenta.

Kürbissuppe mit Ingwer und Garnelen

1 Suppengrün ohne Petersilie

6 El Butter

4 El geriebener Ingwer

6 Knoblauchzehen

2 kg Butternutkürbis oder Hokaido

2 l Hühnerbrühe

Muskatnuss, Salz, Pfeffer

1 Stange Zimt

500 ml Sahne

Ca. 30 geschälte und entdarmte Garnelen

Suppengrün putzen, würfeln in Butter anschwitzen, Kürbis schälen, entkernen, in Stücke teilen und zum Suppengemüse geben. Die Hälfte des geriebenen Ingwers und 4 zerquetschte Knoblauchzehen dazu. Mit Hühnerbrühe ablöschen, würzen und mit der Zimtstange 30 min kochen. Ca. 1/3 der Sahne dazu geben, aufkochen und pürieren.

Restlichen Ingwer in 25 ml Wasser aufkochen, 10 min ziehen lassen. Ingwerwasser mit der restlichen Sahne und etwas Salz in den Sahnesyphon füllen. Aufgeschäumte Sahn mit den kurz in Butter, Salz und Knoblauch gebratenen Garnelen zur Suppe reichen.

Die Suppe kann wunderbar vorbereitet, eingefroren und erst vor dem Servieren mit Sahne verfeinert werden. Für 4 Personen reicht etwa ein Drittel der Menge.

Cheesecake

Für den Boden

100g gehackte Pekan- oder Walnüsse,

200g Vollkorn Butterkekse,

125 geschmolzene Butter

Füllung

4 mittlere Eier

1 El Mehl

200 g Zucker

350 g Doppelrahmfrischkäse

300g saure Sahne

1 Zitrone

Schale von 1 Orange

1 Tl Vanilleextrakt

Prise Salz

Topping

200g Schmand

1/2Tl Vanilleextrakt

40g Puderzucker

1kl Dose Mandarinen

Nüsse rösten und mit den Keksen in einer Plastiktüte zerstoßen/zerbröseln, mit der Butter mischen und fest in den Boden einer Springform drücken, 1 Std. kaltstellen.

Backofen auf 140 ° Umluft vorheizen

Eiweiß zu Schnee schlagen, Eigelb mit den restlichen Zutaten cremig rühren, Eischnee unterheben, in die Backform füllen.

Eine Stunde backen

Den Kuchen am Rand von der Backform lösen, einige Stunden kühlen und dann aus der Backform nehmen.

Sahne, Zucker und Vanille glat rühren, den Kuchen damit überziehen und mit Obst verzieren, kühlen bis zum Servieren.

Himbeer-Tarte

200g Oreo Kekse

50 g Macadamianüsse

30g geschmolzene Butter

150g Himbeeren

450g weiße Kuvertüre

160g Sahne

70 g Butter

180g Bitterschokolade

240g Sahne

30g Butter

30ml Honig

evtl. etwas Zimt

Das ist eine der Torten, die in den USA „rich“ genannt wird mit viel Schokolade und Sahne. Die angebotenen Stücke können also klein sein. Man füllt eine Tarteform mit 25 cm Durchmesser. Hat die Tarteform 28 cm Durchmesser braucht man 1/3 mehr Zutaten und bei 30 cm knapp die Hälfte mehr.

Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Kekse zerbröseln, Nüsse hacken, anrösten und abkühlen, mit der Butter. In die Tarteform drücken und auf der untersten Schiene im Backofen 7 min backen. Auskühlen in der Form.

Gewaschene Himbeeren auf dem Boden verteilen. Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Sahne mit Butter in einem Topf erhitzen und in die Schokolade rühren. Die Creme über die Himbeeren geben und 3 Std. im Kühlschrank kühlen.

Bitterschokolade für die Sauce im Wasserbad schmelzen, restliche Zutaten aufkochen und in die Schokolade rühren, warm zum kalten Kuchen servieren.