2024

Nun haben wir Corona endgültig hinter uns gelassen. Immer wieder hören wir, dass jemand daran erkrankt ist und sich deshalb seinen Freunden zuliebe isoliert. Aber den Schrecken des Anfangs hat diese Krankheit verloren. Anstatt nun voll Optimismus in die kommenden Jahre zu schauen, bedrücken uns die aktuellen Verhältnisse mit ihrem multiplen Krisen. Wolfgang ist am vor allem angefressen wegen des unsäglichen Angriffs der Russen auf die Ukraine. Und ich sage bewusst „der Russen“, denn mir will nicht in den Kopf, wie sich ein ganzes Volks so verbiegen lässt, dass es Putins Politik gutheißt, auch wenn manche es lieber „Putins Krieg“ nennen, für den das Volk nicht kann.

Wolfgang treibt am meisten um, dass der Westen, und vor allem wir Deutschen, der Ukraine immer nur soviel Material überlassen, dass sie gerade standhalten, nicht aber die Oberhand gewinnen können. So kommen die ukrainischen Verteidiger an ihre Grenzen, die Soldaten sind müde und es fehlt an Munition zum Schießen. Sie verlassen die ersten Verteidigungsstellungen.

Und währenddessen hören wir uns Trumps bösartiges Geschwafel an, dass locker alle amerikanischen Traditionen als einflussreichstes Land der Welt, alle Bündnisse und Vereinbarungen ihren, den nämlich von ihm bestimmten Preis, haben oder gleich beendet werden.

Wolfgang verarbeitet all das in sogenannten Kolumnen, die er seit Corona- Beginn an die meisten Freunde schickt. Damals war das seine Methode, im Lock Down den Kontakt zu halten. Nunmehr schreibt er sich tagelang eher seinen Unmut über ein bestimmtes Thema von der Seele.

2024 scheint ereignisreich zu werden. Die ersten zwei Reisen, nämlich den Amazonas hoch von Belem an der Mündung bis weit nach Peru hinein nach Iquitos und eine Studiosus Kulturrundreise nach Apulien haben wir schon hinter uns. Zwei weitere stehen uns dieses Jahr noch bevor, von Spitzbergen nach Grönland und per Schiff über die großen Seen in USA/Kanada. Es gab das jährliche Treffen mit den Ingenieurschul-Kollegen und ein Treffen mit der Hamburger Großfamilie anlässlich des 70sten Geburtstag von Wolfgang jüngsten Bruder Lutz und einer Zusammenkunft der Fontenay-Destinatäre. Und dann feiern wir noch Wolfgangs 80sten Geburtstag im Sommer nach. Das erste Mal überhaupt werde ich die Feier auf unserer Dachterrasse mit Hilfe eines Caterings ausrichten. Ein paar gesundheitliche Reparaturen stehen auch an. Wolfgang hat immer noch mit der Unterstützung der Erben seines verstorbenen italienischen Geschäftsfreund zu tun. wenn er dann noch Zeit hat, schreibt er weiter seine Reiseberichte. Da fehlen allerdings schon einige für die letzten Reisen.

Besonders beeindruckend war in jüngster Zeit unsere lange Reise nach Papua-Neuguinea und Taiwan. Ich empfehle euch deshalb den Reisebericht in unserer Dropbox

https://www.dropbox.com/scl/fi/ye4z4uudnw72111juivzn/S-dsee-PNG-4.2023-Reisebericht-S-dsee.pdf?rlkey=1gunsoh2u9ac1t0yg4awcmrrw&st=uh1himgo&dl=0